Ein Spiel wie „Mensch ärgere dich nicht“

Wenn du zwei­mal führst, es 15 Minu­ten vor Abpfiff 4:2 für dich steht und du den­noch am Ende ver­lierst, dann kann man den Tag meist ver­ges­sen. So gesche­hen beim Aus­wärts­spiel der 1. Her­ren beim FC Teu­to­nia ver­gan­ge­nen Sonn­tag. Trai­ner Boh­len ana­ly­sier­te die Par­tie auf spie­le­ri­che Art und Wei­se. Der 2. Her­ren hin­ge­gen gelingt ein Heim­sieg und kämpft wei­ter um den Wie­der­auf­stieg.

Boh­lens Ana­ly­se zur 5:4 Nie­der­la­ge gegen den FC Teu­to­nia 05

Ich glau­be jeder hat schon mal in sei­nem Leben „Mensch ärge­re Dich nicht“ gespielt. Und jeder hat schon mal fol­gen­de Situa­ti­on erlebt.

Drei der vier Stei­ne wur­den erfolg­reich in den Ziel­be­reich gebracht. Der Vor­sprung vor den Ande­ren ist groß. Der vier­te Stein steht kurz vor dem Ziel. Das ein­zi­ge was man jetzt Wür­feln muss ist eine eins um das Spiel zu gewin­nen. Die ande­ren, hier Geg­ner genannt, kom­men mit ihren Stei­nen ihrem Ziel immer näher. Und nicht nur das. Man selbst muss zwei­mal von vor­ne begin­nen, weil der Geg­ner genau die Zahl wür­felt, die dazu führt, dass man mit sei­nem Stein von vor­ne star­ten muss. Doch am Ende ste­hen dann bei­de Stei­ne, der des Geg­ners und der eige­ne, kurz vorm Ziel. Jetzt kann der nächs­te Wür­fel­zug das Spiel ent­schei­den. Der Geg­ner ist sich natür­lich sei­ner Sache sicher nach­dem er sei­nen gro­ßen Rück­stand auf­ge­holt hat. Man selbst fängt an zu Zwei­feln ob einem noch recht­zei­tig der rich­ti­ge Wurf gelingt. Und es kommt wie es kom­men muss. Der Geg­ner wür­felt vor uns die rich­ti­ge Zahl und wir ver­lie­ren das Spiel. Jeder, der jetzt behaup­tet, dass er sich nicht dar­über maß­los ärgert, beschum­melt sich sicher­lich selbst.

So ist es uns am ver­gan­ge­nen Sonn­tag gegen Teu­to­nia ergan­gen. Und man kann sich wohl jetzt sehr gut vor­stel­len wie wir uns danach gefühlt haben. Heu­te beginnt ein neu­es Spiel. Und wir wer­den alles dafür tun, dass die­ses Mal der Wür­fel uns gnä­dig gestimmt ist. Auch wenn unser heu­ti­ger Geg­ner das Spiel mit den Wür­feln sicher­lich genau­so gut beherrscht wie wir.“

Nächs­tes Spiel:

SV Rugen­ber­gen gegen Mei­en­dor­fer SV
Anpfiff: Sonn­tag, 30.09.2018 um 14:00 Uhr in Bön­ningstedt


 

Spiel­be­richt: Rugen­ber­gen II vs. Heid­gra­ben II 3:1 (0:1)

Mit dem Heid­gra­be­ner SV betrat eine kör­per­lich star­ke Mann­schaft den Rasen in Bön­ningstedt und lan­ge sah es auch nach der ers­ten Nie­der­la­ge in die­ser Sai­son aus. Rugen­ber­gen kam gera­de in den ers­ten 45.Minuten immer einen Schritt Zuspät und war ein­fach nicht gedan­ken­schnell gegen die robus­ten Gäs­te aus Heid­gra­ben. In der 24.Min rutsch­te Pin­now bei der Spiel­eröff­nung weg und Heid­gra­ben konn­te die­sen Feh­ler zum 0:1 nut­zen. Nach vor­ne war der SV Rugen­ber­gen in der ers­ten HZ ein­fach nicht ent­schlos­sen genug und so blie­ben die Chan­cen von Pin­now und Bar­re­to unge­nutzt. In der Halb­zeit hat­te man sich viel für die rest­li­chen 45. min vor­ge­nom­men jedoch war es wie­der Heid­gra­ben, die allei­ne vor dem Kas­ten von Carl auf­tauch­ten, jedoch konn­te der Kee­per den Ball klä­ren. In der 61. min dann der ers­te ver­nünf­ti­ge Angriff von Rug. Ein Flan­ke von Bohm lan­de­te punkt­ge­nau auf Bar­re­to der das 1:1 mar­kier­te. Nun waren die Bön­ningsted­ter wach und stürm­ten auf das Gehäu­se der Heid­gra­ben. Hom­feldt in der 66.Min und Bohm in der 80. sorg­ten dafür, dass man sich am Ende über einen 3:1 Heim­sieg freu­en konn­te.

Nächs­tes Spiel:

Cos­mos Wedel gegen SV Rugen­ber­gen II
Anpfiff: Sams­tag, 29.09.2018 um 15:30 Uhr in der Schul­au­er Str. 2, 22880 Wedel