Aus im Halbfinale – Sasel wird Favoritenrolle gerecht

Vor Beginn des Halb­fi­na­les gegen den TSV Sasel, haben vie­le den Gast als Favo­rit aus­ge­macht. Eine star­ke Leis­tung gegen BU im Vier­tel­fi­na­le und ein brei­te­rer Kader an lang­jäh­ri­gen Ver­eins­spie­lern waren für die­se The­se die aus­schlag­ge­ben­den Argu­men­te.

Hin­ge­gen unser Team schon letz­ten Som­mer mit 13 Neu­zu­gän­gen zzgl. 7 in die­sem Som­mer mit nur weni­gen „RUG-Stamm­spie­lern“ besetzt und damit in der Fin­dungs­pha­se. Wie auch gegen Hals­ten­bek im Vier­tel­fi­na­le, brauch­te der RUG etwas Zeit, um in das Spiel zu kom­men. Pass- & Lauf­we­ge, die sog. Syn­er­gie der Spie­ler unter­ein­an­der greift noch nicht zu 100%.

Doch das Team, wel­ches erst­mals im neu­en Dress auf­trumpf­te, stand prin­zi­pi­ell fest in der Defen­si­ve, ehe Tim Jes­ke mit einer Ein­zel­ak­ti­on die Gäs­te vom Park­weg in Füh­rung bringt. Sicher auch den knapp über 30°C geschul­det, wur­de das Spiel ins­ge­samt etwas lang­sa­mer zum Ende der 1. Hälf­te. Kurz vor Pau­sen­pfiff hat die 11 von Micha­el Fischer dann die Rie­sen­chan­ce zum Aus­gleich, als ein Ball erst den Pfos­ten, dann die Lat­te streift, doch dann wie­der ins Spiel­feld fliegt.

Zwei­kampf zwi­schen Kili­an Utcke (v.) und Kjell Eller­b­rock

Die Chan­ce hät­te ggf. ein Wen­de­punkt kurz vor der Halb­zeit wer­den kön­nen, doch der Fuss­ball ist bekannt­lich kein Kon­junk­tiv.
Nach Wie­der­an­pfiff spielt der RUG auf Augen­hö­he mit dem Klas­sen-Kon­kur­ren­ten. Hat über Tei­le auch mehr Ball­be­sitz und drückt, doch was fehlt sind her­aus­ge­spiel­te Chan­cen und Abschlüs­se.

In der 77. Spiel­mi­nu­te kommt hin­ge­gen Sasel-Spiel­ma­cher Nico Zankl zum Abschluss und über­win­det Kee­per Mar­ci­ni­ak zur 2:0 Füh­rung aus Sicht der Gäs­te. Micha­el Fischer wech­sel­te unter­des­sen 2 wei­te­re Stür­mer ein, womit nun 3 Angrei­fer noch für Hoff­nung sor­gen sol­len. Das Pres­sing kann Sasel wei­test­ge­hend gut ver­tei­di­gen und kann die vor­rü­cken­den For­ma­ti­ons­rei­hen in der 87′ aus­kon­tern. Kour­kis setzt den 0:3 Schluss­tref­fer und besie­gelt damit das Aus­schei­den unse­rer 1. Her­ren aus dem Lot­to-Pokal.

Am Ende steht ein deut­li­ches 0:3

Schluss­end­lich kon­stan­tiert Trai­ner Micha­el Fischer, dass sowohl die indi­vi­du­el­le Klas­se der Gäs­te, als auch die man­geln­de Anzahl an Chan­cen für den SVR das Ergeb­nis recht­fer­ti­gen. Nichts des­to trotz war das Errei­chen des Halb­fi­na­les für den SVR eine groß­ar­ti­ge Leis­tung für uns und die Jungs kön­nen stolz dar­auf sein.

Die anschlie­ßen­de Pres­se-Kon­fe­renz mit bei­den Trai­nern in der Rück­schau:

Der TSV Sasel wird nun das Fina­le gegen den Regio­nal­li­gis­ten von der Ein­tracht aus Nor­der­stedt bestrei­ten, wel­che eben­falls am Sonn­tag-Nach­mit­tag daheim gegen Alto­na 93 mit 3:2 gewan­nen.

Ob und wie es nun im Spiel­be­trieb wei­ter­geht, ist noch offen. Ein Start der neu­en Sai­son 20/21 ist wei­ter­hin völ­lig unklar. Der Auf­wand, wel­cher durch die aktu­el­len Vor­ga­ben, hier­für betrie­ben wer­den müss­te, wäre für die Ver­ei­ne kaum zu bewäl­ti­gen. Dies konn­te unser Ver­ein haut­nah am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de sowie zahl­rei­che Arbeits­stun­den vie­ler Mit­glie­der in den ver­gan­ge­nen Tagen mit­er­le­ben.

An die­ser Stel­le möch­ten wir die­sen Mit­glie­dern und Hel­fern recht herz­lich für ihre Unter­stüt­zung dan­ken!